Auch der Sperling hat eine Brust
Auch der Sperling hat eine Brust, sagt der Volksmund und meint damit, dass selbst ein so kleines Geschöpf seinen Stolz und sein Selbstbewusstsein hat. Er ist von dem eigenen Wert überzeugt und verteidigt sein Territorium und seine Position wie die meisten höheren Tiere und der Mensch. In der Evolution hat sich nur das Leben durchgesetzt, das fest genug die eigene Position verteidigt, auf den Menschen bezogen auch nur diejenigen, die vom eigenen Wert überzeugt sind und für die eigene Position kämpfen, egal wie mächtig die anderen sind.
Der Stolz ist eine Art Selbstliebe und Liebe macht bekanntlich blind. Wir sind so stolz darauf, dass wir uns in einigen Punkten von den Tieren unterscheiden, dass wir nicht mehr wahrnehmen, dass die meisten unserer Verhaltensweisen enge Verwandtschaft im Tierreich finden. Vergleiche der Fähigkeiten mit den Fähigkeiten der Tiere enden fast immer mit dem Hinweis, dass der Mensch doch etwas ganz anderes sei. Kürzlich wurde berichtet, dass manche Affen darauf trainiert werden können, einfache Rechenaufgaben zu lösen. Sogleich wurde darauf hingewiesen, dass sie aber mehr Fehler machen, als Studenten, die ebenfalls diese Aufgaben lösen mussten. Nun sind Affen keine Akademiker. Warum vergleicht man sie dann nicht mit einfacheren Menschen? Wir verteidigen offenbar unsere Position als Krone der Schöpfung selbst da, wo wir es nicht nötig haben. Leider verbaut uns das ständige Starren auf die Unterschiede zum Tier die Möglichkeit uns selbst zu erkennen. Wir haben uns nach gängigem Verständnis aus tierischem Leben entwickelt. Unser Verhalten sollte sich demnach aus dem tierischen Verhalten entwickelt haben. Wenn ich mein Verhalten verstehen will, sollte ich zunächst vergleichbares Verhalten im Tierreich suchen und die Gründe für dieses Verhalten. Dann kann ich die menschliche Weiterentwicklung besser verstehen und würdigen, als wenn ich den Menschen losgelöst betrachte. Dazu müsste ich allerdings die Wirkung meines Stolzes auf mein Verhalten erkennen und lernen, meinen Stolz zu überwinden, wenigstens für eine kurze Zeit...
Der Stolz ist eine Art Selbstliebe und Liebe macht bekanntlich blind. Wir sind so stolz darauf, dass wir uns in einigen Punkten von den Tieren unterscheiden, dass wir nicht mehr wahrnehmen, dass die meisten unserer Verhaltensweisen enge Verwandtschaft im Tierreich finden. Vergleiche der Fähigkeiten mit den Fähigkeiten der Tiere enden fast immer mit dem Hinweis, dass der Mensch doch etwas ganz anderes sei. Kürzlich wurde berichtet, dass manche Affen darauf trainiert werden können, einfache Rechenaufgaben zu lösen. Sogleich wurde darauf hingewiesen, dass sie aber mehr Fehler machen, als Studenten, die ebenfalls diese Aufgaben lösen mussten. Nun sind Affen keine Akademiker. Warum vergleicht man sie dann nicht mit einfacheren Menschen? Wir verteidigen offenbar unsere Position als Krone der Schöpfung selbst da, wo wir es nicht nötig haben. Leider verbaut uns das ständige Starren auf die Unterschiede zum Tier die Möglichkeit uns selbst zu erkennen. Wir haben uns nach gängigem Verständnis aus tierischem Leben entwickelt. Unser Verhalten sollte sich demnach aus dem tierischen Verhalten entwickelt haben. Wenn ich mein Verhalten verstehen will, sollte ich zunächst vergleichbares Verhalten im Tierreich suchen und die Gründe für dieses Verhalten. Dann kann ich die menschliche Weiterentwicklung besser verstehen und würdigen, als wenn ich den Menschen losgelöst betrachte. Dazu müsste ich allerdings die Wirkung meines Stolzes auf mein Verhalten erkennen und lernen, meinen Stolz zu überwinden, wenigstens für eine kurze Zeit...
filfys - 17. Jan, 20:57