Machttrieb= Sextrieb
Der Fortpflanzungstrieb des Menschen, aber nicht nur des Menschen, hat mehrere Kanäle. Bekannt ist, dass durch Sex die Gene von zwei Menschen gemischt werden und so jeder Partner die eigenen Eigenschaften auf den Nachwuchs weiter geben kann. Allerdings verdünnt sich dieser Eigenanteil von Generation zu Generation ziemlich schnell.
Eine andere Weise, die eigenen Art zu fördern ist das Ausüben von Macht und zwar nicht nur, indem man sich so leichter Sexpartner besorgen und so die eigenen Gene weitergeben kann, sondern auf subtilere Art: Wer Macht hat, andere zu beeinflussen, beeinflusst auch die Normen, nach denen wir alle leben. Diese Normen oder Verhaltensvorschriften bevorzugen dann die Menschen, deren Eigenschaften am besten zu den Normen passen.
In der Frühzeit der Menschheit war z.B. die körperliche Kraft eine wichtige Eigenschaft um sich durchzusetzen. Im Lauf vieler Generationen haben es die intelligenten Schwächlinge jedoch geschafft, die Kraftprotze auszutricksen indem sie das Recht des Stärkeren durch Gesetze einschränkten und schließlich durch das Gewaltmonopol des Staates den Einsatz körperlicher Kraft auf den sportlichen Bereich zurückdrängten. Begriffe wie „ Geld macht sexy“ setzten sich durch. Diese geänderten Normen müssen die Wertschätzung der Kraftprotze nach und nach reduziert und so auch ihre körperlichen Fortpflanzungsmöglichkeiten eingeschränkt haben, denn der Anteil der Kraftprotze hat im Lauf der Jahrtausende vermutlich abgenommen. Dies ist ein Beispiel dafür wie unsere Kultur unsere Gene ändert. Genetische und kulturelle Vererbung sind somit nicht trennbar, Körper und Geist sind es auch nicht.
Durch Beeinflussung anderer Menschen, also Förderung derjenigen, die mir ähnlich sind, kann ich mich zumindest teilweise fortpflanzen ohne selbst Kinder haben zu müssen. Für diese Menschen verbessere ich die Lebensbedingungen, für die anderen, deren Eigenschaften ich nicht mag, erschwere ich die Lebensbedingungen, erhöhe dadurch ihren Stressfaktor und verringere dadurch ihre Fortpflanzungsbereitschaft.
In der Praxis heißt das z.B., dass Vorgesetzte die Mitarbeiter bei sonst gleicher Eignung stärker fördern, die Eigenschaften haben, die ihr Vorgesetzter schätzt. Das werden die Eigenschaften sein, die er auch an sich schätzt. Schlitzohren schätzen Schlitzohren. Altruisten schätzen Altruisten. Rechtschaffene schätzen Rechtschaffene.
Menschen versuchen oft, sich Liebkind zu machen, also Eigenschaften an sich zu betonen, von denen sie glauben, dass die anderen diese schätzen. Dies ist der Versuch, o.g. Mechanismus für sich zu nutzen.
Macht heißt schon lange nicht mehr nur körperliche Macht, sondern die Fähigkeit andere zur eigenen Unterstützung zu nutzen. Auch bei den Machkämpfen der Schimpansen siegt nicht unbedingt die Kraft, sondern die Fähigkeit bei den anderen Gruppenmitgliedern durch geeignetes Verhalten Unterstützung zu bekommen, so wie bei unseren Politikern.
In dem Sinne ist Machtrieb zwar nicht identisch mit Sextrieb, hat aber das gleiche Ziel.
Eine andere Weise, die eigenen Art zu fördern ist das Ausüben von Macht und zwar nicht nur, indem man sich so leichter Sexpartner besorgen und so die eigenen Gene weitergeben kann, sondern auf subtilere Art: Wer Macht hat, andere zu beeinflussen, beeinflusst auch die Normen, nach denen wir alle leben. Diese Normen oder Verhaltensvorschriften bevorzugen dann die Menschen, deren Eigenschaften am besten zu den Normen passen.
In der Frühzeit der Menschheit war z.B. die körperliche Kraft eine wichtige Eigenschaft um sich durchzusetzen. Im Lauf vieler Generationen haben es die intelligenten Schwächlinge jedoch geschafft, die Kraftprotze auszutricksen indem sie das Recht des Stärkeren durch Gesetze einschränkten und schließlich durch das Gewaltmonopol des Staates den Einsatz körperlicher Kraft auf den sportlichen Bereich zurückdrängten. Begriffe wie „ Geld macht sexy“ setzten sich durch. Diese geänderten Normen müssen die Wertschätzung der Kraftprotze nach und nach reduziert und so auch ihre körperlichen Fortpflanzungsmöglichkeiten eingeschränkt haben, denn der Anteil der Kraftprotze hat im Lauf der Jahrtausende vermutlich abgenommen. Dies ist ein Beispiel dafür wie unsere Kultur unsere Gene ändert. Genetische und kulturelle Vererbung sind somit nicht trennbar, Körper und Geist sind es auch nicht.
Durch Beeinflussung anderer Menschen, also Förderung derjenigen, die mir ähnlich sind, kann ich mich zumindest teilweise fortpflanzen ohne selbst Kinder haben zu müssen. Für diese Menschen verbessere ich die Lebensbedingungen, für die anderen, deren Eigenschaften ich nicht mag, erschwere ich die Lebensbedingungen, erhöhe dadurch ihren Stressfaktor und verringere dadurch ihre Fortpflanzungsbereitschaft.
In der Praxis heißt das z.B., dass Vorgesetzte die Mitarbeiter bei sonst gleicher Eignung stärker fördern, die Eigenschaften haben, die ihr Vorgesetzter schätzt. Das werden die Eigenschaften sein, die er auch an sich schätzt. Schlitzohren schätzen Schlitzohren. Altruisten schätzen Altruisten. Rechtschaffene schätzen Rechtschaffene.
Menschen versuchen oft, sich Liebkind zu machen, also Eigenschaften an sich zu betonen, von denen sie glauben, dass die anderen diese schätzen. Dies ist der Versuch, o.g. Mechanismus für sich zu nutzen.
Macht heißt schon lange nicht mehr nur körperliche Macht, sondern die Fähigkeit andere zur eigenen Unterstützung zu nutzen. Auch bei den Machkämpfen der Schimpansen siegt nicht unbedingt die Kraft, sondern die Fähigkeit bei den anderen Gruppenmitgliedern durch geeignetes Verhalten Unterstützung zu bekommen, so wie bei unseren Politikern.
In dem Sinne ist Machtrieb zwar nicht identisch mit Sextrieb, hat aber das gleiche Ziel.
filfys - 20. Dez, 18:25