Gott ist was wir nicht erklären können
Diese Feststellung kann von Gläubigen und Atheisten gleichermaßen unterschrieben werden.
In den Urzeiten galt alles als direktes Wirken mindestens eines Gottes, was nicht anders erklärt werden konnte: Blitz und Donner wurde Zeus zugeschrieben. Die Bewegung der Sonne am Himmel war eine Tat des Sonnengottes Re.
Heute haben die Naturwissenschaften viele Geschehnisse in einen gesetzmäßigen Zusammenhang gebracht, der dazu verführt zu glauben man könne alles mit Hilfe der Naturwissenschaften und mit mathematischen Formeln erklären, wenn man nur fleißig weiter forscht und bessere Computer baut. Danach wäre für Gott kein Platz mehr, er wäre wegerklärt.
Allerdings war die Wissenschaft schon vor 120 Jahren auch so weit, dass man glaubte, alles berechnen zu können, wenn man nur alle Daten aller Objekte im Universum kennte. Dann kamen Einstein und Heisenberg mit der Relativitätstheorie und der Quantenmechanik. Damit waren die absoluten Maßstäbe der Messung verschwunden und die Messgenauigkeit grundsätzlich eingeschränkt, so dass eine Zukunftsprognose bei bekannten Anfangswerten umso mehr verschmiert wurde, je größer der Zeitabstand und damit auch die Zahl der Einflussgrößen wurde. Die Situation ähnelt der bei kurz- und langfristigem Wetterbericht. Bei nichtlinearer Verknüpfung ist darüber hinaus ein Verhalten nach der Chaostheorie zu berücksichtigen. D.h. wenn man die Anfangsbedingungen nur eine Winzigkeit ändert, ändern sich die mittelfristigen Ergebnisse dramatisch. Die Ähnlichkeit mit Wetterprognosen verstärkt sich. Darüber hinaus hat der Mathematiker Gödel nachgewiesen, dass die Mathematik in dem Sinne unvollständig ist, dass nicht alle Sätze ableitbar sind und daher die Mathematik nicht ausreicht um alles zu erklären oder widerlegen. Da aber Physik als Beschreibung der Natur mit Hilfe der Mathematik verstanden wird, überträgt sich diese Unvollständigkeit. Damit hat auch der Versuch Gott bis ins infinitesimale einzuengen nach derzeitigem Wissensstand keine Chance. Natürlich heißt das nicht, dass es Gott geben muss. Wir sind nur nicht imstande ihn zu beweisen oder zu widerlegen.
Wenn es ihn gibt, kann er direkt in den Bereichen wirken, wo unsere Mathematik und Logik nicht hinreicht. Indirekt kann er darüber hinaus auch im Rahmen geltender Naturgesetze alles machen was er will, ohne dass wir ihn dabei ertappen können.
Auch Gläubige müssten daher die Eingangsfeststellung unterschreiben können.
In den Urzeiten galt alles als direktes Wirken mindestens eines Gottes, was nicht anders erklärt werden konnte: Blitz und Donner wurde Zeus zugeschrieben. Die Bewegung der Sonne am Himmel war eine Tat des Sonnengottes Re.
Heute haben die Naturwissenschaften viele Geschehnisse in einen gesetzmäßigen Zusammenhang gebracht, der dazu verführt zu glauben man könne alles mit Hilfe der Naturwissenschaften und mit mathematischen Formeln erklären, wenn man nur fleißig weiter forscht und bessere Computer baut. Danach wäre für Gott kein Platz mehr, er wäre wegerklärt.
Allerdings war die Wissenschaft schon vor 120 Jahren auch so weit, dass man glaubte, alles berechnen zu können, wenn man nur alle Daten aller Objekte im Universum kennte. Dann kamen Einstein und Heisenberg mit der Relativitätstheorie und der Quantenmechanik. Damit waren die absoluten Maßstäbe der Messung verschwunden und die Messgenauigkeit grundsätzlich eingeschränkt, so dass eine Zukunftsprognose bei bekannten Anfangswerten umso mehr verschmiert wurde, je größer der Zeitabstand und damit auch die Zahl der Einflussgrößen wurde. Die Situation ähnelt der bei kurz- und langfristigem Wetterbericht. Bei nichtlinearer Verknüpfung ist darüber hinaus ein Verhalten nach der Chaostheorie zu berücksichtigen. D.h. wenn man die Anfangsbedingungen nur eine Winzigkeit ändert, ändern sich die mittelfristigen Ergebnisse dramatisch. Die Ähnlichkeit mit Wetterprognosen verstärkt sich. Darüber hinaus hat der Mathematiker Gödel nachgewiesen, dass die Mathematik in dem Sinne unvollständig ist, dass nicht alle Sätze ableitbar sind und daher die Mathematik nicht ausreicht um alles zu erklären oder widerlegen. Da aber Physik als Beschreibung der Natur mit Hilfe der Mathematik verstanden wird, überträgt sich diese Unvollständigkeit. Damit hat auch der Versuch Gott bis ins infinitesimale einzuengen nach derzeitigem Wissensstand keine Chance. Natürlich heißt das nicht, dass es Gott geben muss. Wir sind nur nicht imstande ihn zu beweisen oder zu widerlegen.
Wenn es ihn gibt, kann er direkt in den Bereichen wirken, wo unsere Mathematik und Logik nicht hinreicht. Indirekt kann er darüber hinaus auch im Rahmen geltender Naturgesetze alles machen was er will, ohne dass wir ihn dabei ertappen können.
Auch Gläubige müssten daher die Eingangsfeststellung unterschreiben können.
filfys - 7. Mär, 21:47