Religion durch Evolution
Religion durch Evolution
Die Entstehung von Religion kann entweder durch direkte Einwirkung Gottes gesehen werden oder als natürliche Entwicklung des Menschen. In letzterem Fall wäre eine späte Einwirkung Gottes nicht erforderlich, falls sie denn überhaupt stattgefunden hat. Der Samen der späteren Entwicklung könnte schon bei der Entstehung der Welt gelegt worden sein( sozusagen in den Eigenschaften der Elementarteilchen enthalten sein ) und mit der Entstehung des Lebens kontinuierlich bis zur frühmenschlichen Geister- und Götterverehrung gewachsen sein. Wenn dem so ist, sollte die Entstehung von Religion eine Verbindung zu vormenschlichen Verhaltensformen haben:
Religion ruft im Menschen ehrfürchtige Gefühle hervor. Dies ist in erster Linie Furcht. Furcht, gegen Regeln zu verstoßen, verbunden mit Ehrerbietung gegenüber einem Mächtigeren kennen wir aus dem Verhalten von Tieren im Rudel. Auch da wird, um unnötiges Blutvergießen zu vermeiden, eine einmal ausgekämpfte Rangordnung eingehalten, indem fast alle Tiere des Rudels Ehrfurcht gegenüber dem Höheren zeigen. Gleichzeitig sichert die Einhaltung der Rudelregeln aber auch die Zugehörigkeit zu Rudel, seine Funktion und die Geborgenheit des Rudels. Diese Wurzel ist uns nicht bewusst. Deshalb sind religiöse Gefühle zwar mit den Farben " unheimlich " und " schützend" versehen, aber es sind eben zunächst nicht rational begründete Gefühle. Hinzukommen die vormenschlichen Ängste vor unverstandenen bzw. unbeherrschbaren Bedrohungen, wie Raubtiere, Unwetter, Feuer, Erdbeben, Nahrungsmangel, die auch beim Frühmenschen unverstanden waren und so mit dem Wirken eines höheren Wesens in Zusammenhang gebracht wurden. Beschreibung wurde wohl erst mit der Entwicklung der Sprache möglich.
Wie die Gruppenregeln in der Tierwelt sollte auch bei der menschlichen Entwicklung die Religion einen evolutionären Vorteil bringen, da sonst nicht erklärlich wäre, dass religiöse Vorstellungen und Gefühle sich anscheinend in allen Kulturen und zu allen Zeiten gehalten haben. Dieser Vorteil liegt vielleicht darin, dass alle größeren Religionen Lebensregeln entworfen haben, die ein relativ friedliches Zusammenleben innerhalb der Gruppe ermöglichen und dafür den Menschen anhalten nicht hemmungslos seinen Instinkten zu folgen. Es sind u.a. weitreichende Erkenntnisse der Religionstifter, die hier im Diesseits dazu führen, dass Menschen nicht in jeder Situation selbst überlegen müssen, was aus welchem Grund das richtige Verhalten wäre. Vielmehr erleichtert es die Entscheidungsfindung und verbessert die Berechenbarkeit des einzelnen für die anderen Gruppenmitglieder und vermeidet so Missverständnisse. Die Menschen in religiösen Gruppen waren und sind weniger mit inneren Kämpfen beschäftigt, können erfolgreicher als Gruppe agieren und sich so gegen Gruppen durchsetzen, die nicht so effizient strukturiert sind.
filfys 2007
Die Entstehung von Religion kann entweder durch direkte Einwirkung Gottes gesehen werden oder als natürliche Entwicklung des Menschen. In letzterem Fall wäre eine späte Einwirkung Gottes nicht erforderlich, falls sie denn überhaupt stattgefunden hat. Der Samen der späteren Entwicklung könnte schon bei der Entstehung der Welt gelegt worden sein( sozusagen in den Eigenschaften der Elementarteilchen enthalten sein ) und mit der Entstehung des Lebens kontinuierlich bis zur frühmenschlichen Geister- und Götterverehrung gewachsen sein. Wenn dem so ist, sollte die Entstehung von Religion eine Verbindung zu vormenschlichen Verhaltensformen haben:
Religion ruft im Menschen ehrfürchtige Gefühle hervor. Dies ist in erster Linie Furcht. Furcht, gegen Regeln zu verstoßen, verbunden mit Ehrerbietung gegenüber einem Mächtigeren kennen wir aus dem Verhalten von Tieren im Rudel. Auch da wird, um unnötiges Blutvergießen zu vermeiden, eine einmal ausgekämpfte Rangordnung eingehalten, indem fast alle Tiere des Rudels Ehrfurcht gegenüber dem Höheren zeigen. Gleichzeitig sichert die Einhaltung der Rudelregeln aber auch die Zugehörigkeit zu Rudel, seine Funktion und die Geborgenheit des Rudels. Diese Wurzel ist uns nicht bewusst. Deshalb sind religiöse Gefühle zwar mit den Farben " unheimlich " und " schützend" versehen, aber es sind eben zunächst nicht rational begründete Gefühle. Hinzukommen die vormenschlichen Ängste vor unverstandenen bzw. unbeherrschbaren Bedrohungen, wie Raubtiere, Unwetter, Feuer, Erdbeben, Nahrungsmangel, die auch beim Frühmenschen unverstanden waren und so mit dem Wirken eines höheren Wesens in Zusammenhang gebracht wurden. Beschreibung wurde wohl erst mit der Entwicklung der Sprache möglich.
Wie die Gruppenregeln in der Tierwelt sollte auch bei der menschlichen Entwicklung die Religion einen evolutionären Vorteil bringen, da sonst nicht erklärlich wäre, dass religiöse Vorstellungen und Gefühle sich anscheinend in allen Kulturen und zu allen Zeiten gehalten haben. Dieser Vorteil liegt vielleicht darin, dass alle größeren Religionen Lebensregeln entworfen haben, die ein relativ friedliches Zusammenleben innerhalb der Gruppe ermöglichen und dafür den Menschen anhalten nicht hemmungslos seinen Instinkten zu folgen. Es sind u.a. weitreichende Erkenntnisse der Religionstifter, die hier im Diesseits dazu führen, dass Menschen nicht in jeder Situation selbst überlegen müssen, was aus welchem Grund das richtige Verhalten wäre. Vielmehr erleichtert es die Entscheidungsfindung und verbessert die Berechenbarkeit des einzelnen für die anderen Gruppenmitglieder und vermeidet so Missverständnisse. Die Menschen in religiösen Gruppen waren und sind weniger mit inneren Kämpfen beschäftigt, können erfolgreicher als Gruppe agieren und sich so gegen Gruppen durchsetzen, die nicht so effizient strukturiert sind.
filfys 2007
filfys - 4. Feb, 22:11